Slata Meschouia- {oder die Kunst des würzigen Chili-Salat}

Slata_meschuia

Slata_meschuia

Wie soll ich das Gericht Slata Meschuia (Mechouia) vorstellen? Wie soll ich erklären was ich alles an Erinnerungen damit verbinde?

Vielleicht soll ich so anfangen: Mein Papa kommt ursprünglich aus der Kap-Bon Region. Die Region ist für ihre Landschaft, Wirtschaft und Offenheit bekannt. Was die für mich noch besonders macht ist natürlich ihre würzige und scharfe Küche. Ich erinnere mich wie damals meine Oma ihre Kanoun warm machte um die scharfen grünen Peperonis drin zu grillen! Den Geruch habe ich geliebt und tue ich jetzt immer noch! Ich kann den jetzt schon riechen 🙂 Ich freue mich schon das Rezept mit euch zu teilen

Die moderne Version vom Kanoun ist der Grill. Das Bild in dem Link, zeigt wie damals gegrillt wurde. In einem Thontopf wird die Kohle erwärmt. Danach werden verschiedene Gemüse, Fische darauf gegrillt. Man hat damals sogar  nach dem Grillen, schwarzen Tee darauf  „köcheln lassen“.Slata_meschuia Slata_mechouia

Slata meschuia ist ein würziger gegrillter Salat. Er besteht hauptsächlich aus gegrillten Peperonis, Knoblauch und Gewürzen. Wer den Salat nicht scharf haben möchte, hat die Möglichkeit Tomaten dazu zu grillen um die Schärfe zu mindern. Es gibt sicherlich hübschere Gerichte als Slata Meshuia, aber ich verspreche euch, der Salat ist sehr lecker.

Da Peperoni nicht Peperoni ist und dass der Geschmack wichtig ist, habe ich extra welche in einem türkischen Laden gekauft. Die grünen sind meistens etwas größer und haben mehr „Fleisch“ zum grillen. Noch dazu riechen die besonders gut da sie genug Sonne gesehen haben!

 

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Beilage mal anders: Tabouleh oder Bulgursalat

Tabouleh TaboulehDie Grillsaison ist eröffnet! Es ist immer ein Genuss sich mit Freunden zu treffen, den Grill anzuzünden und einen gemütlichen Abend zu verbringen. Oft kommt die Frage, was mache ich dazu? Salat passt immer gut dazu! Salat mit ein bisschen Abwechslung ist natürlich besser…

Das erste Mal wo ich Tabouleh gegessen habe war in Paris mit einer Freundin aus Libanon. Nach einer langen Runde in Barbès haben wir alle nötige frische Zutaten gekauft. Ganz aufmerksam, habe ich sie beobachtet… Ruck Zuck waren alle Zutaten klein geschnitten. Das war die Kunst, die Zutaten so fein zu schneiden, alles zu mischen und fertig war der Tabouleh!

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